Nach der Eröffnung des Palmgartens und dem Auszug der Abteilung für Heimtextilien aus dem Haupthaus geht man mit Feuereifer daran, dieses zu einem echten Modehaus auszubauen.
Auch dieser Umbau ist ein voller Erfolg und die Eröffnung keine fünf Monate später ein Erlebnis für den ganzen Norden.
Dabei besticht die Umgestaltung vor allem durch die Präsentation der Ware in Markenshops und eine Atmosphäre, die zum Niveau des Hauses passt.
Gleichzeitig wird der Servicegedanke vertieft und die persönliche Beratung nochmals verbessert.
Als Folge der neuen Konzeption müssen auch die Rolltreppen weichen. Sie werden durch bequeme Gehtreppen und Fahrstühle ersetzt. Eine Maßnahme, die das ruhige, angenehme Klima im Hause unterstreicht und dessen besondere Anlage durch die einzelnen Versatzgeschosse betont.
Für alle Abteilungen des Modehauses stellt der Umbau eine wesentliche Verbesserung dar.
Die größte Sandkiste der Welt
Gleichzeitig sorgt die Firma mit spektakulären Aktionen dafür, dass der Name Husum weit über die Grenzen Nordfrieslands von sich reden machte.
So veranstaltet C. J. Schmidt unter anderem ein hochkarätig besetztes Beachvolleyball-Turnier auf den Marktplatz.
Doch damit dort überhaupt gespielt werden kann, müssen zuvor 50 Lkw-Fuhren Sand herbeigeschafft werden.
So etwas hatte Husum noch nicht erlebt. Die Stadt steht Kopf. Mehrere Fernseh- und Rundfunkteams berichten über das Ereignis, das später auch in die Hafentage eingebaut werden soll.
1992, ein Jahr nach Fertigstellung der Osttangente, verwandelt sich der Marktplatz abermals in eine Sandkiste – diesmal jedoch aus städtebaulichen Gründen.
Die Umgestaltung des historischen Zentrums stellt für die Kaufleute eine enorme wirtschaftliche, aber auch nervliche Belastung dar.
1993 entsteht nach monatelangen kontroversen Diskussionen im Gewerbegebiet die abgespeckte Version eines Einkaufszentrums.
Und zwei Jahre später lässt Johann Max Böttcher seine alte Schule, das historische Gebäude des Hermann-Tast- Gymnasiums, zu einem Fünf-Sterne-Hotel ausbauen.
Die Theodor-Storm-Gesellschaft feiert 50. Geburtstag, und im Gewerbegebiet wird mit dem Bau der Messehalle begonnen.
Peter Cohrs (1924-2009) übergibt die Leitung an seinen Sohn (Jhg. 1961)
Ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte: Am 2. Januar 1997 überträgt Peter Cohrs die Leitung seinem damals 36-jährigen Sohn.
Bei einer kleinen Feier im Mitarbeiterkreis vergleicht er diesen Schritt mit der Staffelübergabe beim 4-x-100-Meter-Lauf. „Wichtig ist, dass beide gleich schnell laufen“, erklärt der Senior. Doch bringe das Ganze nichts, wenn der eine zwar fest zupacken, der andere den Stab aber nicht loslassen könne.
Wider Erwarten kann Peter Cohrs sen. gut loslassen, und so wiederholt sich die Erfolgsgeschichte von einst.
Einmal mehr sind Schwung und Elan des Juniors, gepaart mit der Erfahrung seiner Eltern, die Garanten für die zukünftige Entwicklung der Firma.
Die 90er Jahre
Nach der Eröffnung des Palmgartens und dem Auszug der Abteilung für Heimtextilien aus dem Haupthaus geht man mit Feuereifer daran, dieses zu einem echten Modehaus auszubauen.
Auch dieser Umbau ist ein voller Erfolg und die Eröffnung keine fünf Monate später ein Erlebnis für den ganzen Norden.
Dabei besticht die Umgestaltung vor allem durch die Präsentation der Ware in Markenshops und eine Atmosphäre, die zum Niveau des Hauses passt.
Gleichzeitig wird der Servicegedanke vertieft und die persönliche Beratung nochmals verbessert.
Als Folge der neuen Konzeption müssen auch die Rolltreppen weichen. Sie werden durch bequeme Gehtreppen und Fahrstühle ersetzt. Eine Maßnahme, die das ruhige, angenehme Klima im Hause unterstreicht und dessen besondere Anlage durch die einzelnen Versatzgeschosse betont.
Für alle Abteilungen des Modehauses stellt der Umbau eine wesentliche Verbesserung dar.
Der Erwerb der ehemaligen Allianz Passage im Jahre 2002 stellt einen weiteren Meilenstein in der Geschichte dar. An dem Ort wo die Firma Topf jahrzehntelang ihre Geschäftsräume unterhielt, war eine innerstädtische Passage die der Allianz Versicherung gehörte, in die Jahre gekommen.
Da C J Schmidt durch neue Expansionsüberlegungen mehr Platz für junge Mode und Sportartikel benötigt, scheint es sinnvoll in das heutige „Trendhaus“ zu erweitern. Nach einem zügigen Umbau werden 2003 zusätzliche Verkaufsflächen – 2.500 qm – eröffnet werden. Diese konnten durch Nutzung rückliegender Flächen direkt mit dem Haupthaus verbunden werden, so dass die Kunden von einem ins andere Haus flanieren können.
Der Unternehmer geht
Am 5. Oktober 2009 verstirbt Peter Cohrs Jhg 1924 nach kurzer Krankheit. Für Mitarbeiter und viele Kunden geht damit ein Stück C J Schmidt Erlebnis in die Geschichte ein. Mit Peter Cohrs verlässt ein weitsichtiger Unternehmer die Brücke. Er erhielt zu Lebzeiten für seine Verdiente um seine Heimatstadt nicht nur das Bundesverdienstkreis erster Klasse, sondern auch den Ehrenring der Stadt Husum.
Hertie-Karstadt Krise
Nach dem Zusammenbruch des Unternehmens Hertie im ehemaligen Karstadt Gebäude direkt gegenüber, bezieht C J Schmidt eine provisorische Verkaufsfläche mit Namen „Husumer Kaufhaus“. Die Eröffnung wird im März 2010 gefeiert. Mit dieser Maßnahme möchte man den Leerstand der Immobilie verhindern und für eine preisgünstige Angebotsergänzung in der Innenstadt sorgen.
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